Outdoor

Fahrrad

Radfahren ist in Malta nicht populär. Es gibt keine Radwege, auf den Autostrassen ist es angesichts der Verkehrsdichte und auch der eigenwillig-unentspannten Fahrweise sowieso kein Vergnügen. Bei Geländefahrten gibt es einige Tücken – bitte beachten Sie die Hinweise unter «Wandern».

Es gibt aber einige Fahrradverleihe.
Näheres entnehmen Sie bitte den Informationen der Anbieter ->

Klettern

 

Reiten

Reiten und Rennsport sind bei den Maltesern äußerst beliebt.
Sowohl auf Malta als auch auf Gozo gibt es eine Rennbahn. In den Ortschaften der Umgebung trifft man durchaus oft auf Trabergespanne.

Es gibt einige Reiterhöfe.
Näheres entnehmen Sie bitte den Informationen der Anbieter ->

Wandern

Auch Wandern ist in Malta nicht wirklich populär.
Unfruchtbares Land gilt vielen Maltesern immer noch als «Ödland» – nur gut als Müllhalde.
Es gibt keine Wegweiser oder Orientierungstafeln. Die Inseln sind zwar zu klein um sich zu verlaufen, es gibt aber einige andere Tücken:

  • «Privatbesitz» – Schilder: richten sich selten wirklich gegen Wanderer, Vorsicht ist trotzdem geboten, denn
  • viele Ländereien, insbesondere mit Scheunen, Schuppen, Gewächshäusern etc. werden von Hunden bewacht. Man kann weder davon ausgehen, dass diese geimpft sind, noch dass die Hunde ausgebildet sind. Wie in vielen südlichen Ländern werden Hunde absichtlich «scharf» gemacht, durch Schläge, Angst, Hunger usw., es ist wirklich Vorsicht geboten!
  • Die Zeit des Vogelfluges – März-Mai und Sept-Nov – anderswo besonders strenge Schutz- bzw. Schonzeit – ist in Malta vielfach noch Jagdsaison auf Sing- und Zugvögel! Überall im Gelände finden Sie Patronenhülsen sowie aus Steinen aufgeschichtete halbhohe, meist runde „Girnas“. Das sind die „Jägerstände“, die die Vogeljäger als Wind- und Sichtschutz errichten.
    Während dieser Zeit sollte man im Süden und Westen Maltas,  insbesondere auf dem Marfa-Rücken (Marfa Ridge) besser gar nicht wandern.
  • Die verbleibende Zeit zwischen Mai und September empfiehlt sich wegen der dann herrschenden Hitze – Temperaturen bis 40 °C – auch nicht, zumal es im Gelände so gut wie keinen Schatten gibt. Deshalb unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen obwohl es nie wirklich weit bis zum nächsten Ort ist! Einkehr- oder Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs gibt es nicht.
  • Giftschlangen müssen in Malta nicht gefürchtet werden. Es gibt aber Skorpione, die gern unter Steinen und in den Kleinsträuchern der Garigue sitzen. Also Aufpassen, wo Sie hingreifen und auch beim Aufnehmen von abgestelltem Gepäck, Decken, Kleidungsstücken, Wiederanziehen von Schuhen … In Felsspalten siedeln oft wilde Bienen.

Nicht zuletzt die verrückte Angewohnheit der Touristen hat aber bereits ein Umdenken angeregt. Gerade in den letzten Jahren haben einige Gemeinden bisheriges «Ödland» durch Wege, z.T. mit Infotafeln und Besucherzentren erschlossen. Es gibt einige schöne und wirklich interessante Fußwege, insbesondere entlang der Klippen und auf Gozo.
Dazu gehören der

  • Geschichtspfad Xemxija (Westmalta)
  • Naturpfad Mistra (Gozo)
  • Wanderweg durch den ix-Xini Regionalpark (Gozo)
    und einige andere Wanderwege

Das maltesische Fremdenverkehrsamt (Malta Tourism Authority) hat 8 Wanderhefte (a 2,50 €) herausgegeben, ein Wanderführer ist geplant.