Städtebau

In vielen der älteren Städte Maltas ist bis heute eine mittelalterliche Altstadt mit malerischen, verwinkelten Gassen erhalten. Dazu gehören neben Mdina, Rabat/Malta und Rabat/Gozo vor allem Birgu, Birkirkara.

 

Unter dem Johanniterorden erlebte Malta eine Blütezeit, in der vieleSiedlungen und Städte neu angelegt wurden.
Die Festungsstadt Valletta war die erste europäische Stadt, die nach einem Generalbebauungsplan angelegt wurde, d.h. sie wurde komplett auf dem Reißbrett geplant und nach diesem Parzelle für Parzelle bebaut. Das schachbrettartige Straßennetz entsprach u.A. militärischen Erfordernissen und war revolutionär für die damalige Zeit. Auch für die Gebäude gab es strenge Vorschriften, z.B. für die Gestaltung der Ecken an Straßenkreuzungen.
Auch spätere Gründungen wie Floriana, Cottonera und Paola – die Hafen- und Werftarbeiterstadt der Ordenszeit – wurden planmäßig angelegt.

 

Schöne Ortsbilder mit traditionellen maltesischen Häusern aus gelblichem Kalkstein mit den charakteristischen grünen geschlossenen Balkonen gibt es u.A. in den „Drei Dörfern“ Attard, Balzan und Lija, in Gharb (Gozo)