Technische Denkmale

 

Aquädukt

Zur Wasserversorgung der gerade neu errichteten Festung Valletta aus Quellen bei Mdina wurde 1614-1614 der Wignacourt-Aquädukt gebaut.
Erhalten sind ein Teilstück des Aquäduktes in Attard, ein Verteilerturm in Floriana sowie ein Brunnen für die öffentliche Versorgung in Valletta.

Eisenbahn

Zwischen 1839 und 1931 gab es eine 11 km lange Eisenbahnlinie von Valletta nach Mdina.
Im Stadtpark von Birkirkara (Old Railway Station Gardens) ist das Gebäude des alten Bahnhofs erhalten, vor dem noch ein Originalwaggon der Dritten Klasse steht.
In Attard gibt es ein kleines Privatmuseum. Es zeigt von Eisenbahnfans zusammengetragene historische Fotografien und Dokumente sowie maßstabsgetreue Modelle verschiedener Streckenabschnitte der historischen Trasse.

Technikmuseen

Eisenbahnmuseum

Das kleine Privatmuseum in Attard zeigt von Eisenbahnfans zusammengetragene historische Fotografien und Dokumente sowie maßstabsgetreue Modelle verschiedener Streckenabschnitte der historischen Trasse der zwischen 1839 und 1931 existierenden 11 km lange Eisenbahnlinie von Valletta nach Mdina.

Luftfahrtmuseum

Auf dem Gelände des ehemaligen Britischen Militärflughafens in Ta’ Qali nordöstlich von Mdina gründeten Enthusiasten das private Museum der Maltesischen Luftfahrt. In den alten Hangaren werden Fotografien, Dokumente und andere Gegenstände aus der Geschichte der maltesischen Luftfahrt ausgestellt. Es werden restaurierte und nicht restaurierte Flugzeuge, Motoren und andere Teile gezeigt. Der Erwerb weiterer Flugzeuge und sogar die Bergung einiger Flugzeuge aus den Gewässern rund um Malta sind geplant.

Meeresmuseum

(Malta Maritime Museum in Birgu)

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Die echten Malteserboote mit senkrechtem Steven sieht man immer seltener ...

Die echten Malteserboote mit senkrechtem Steven sieht man immer seltener …

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Das Museum wurde 1992 im Backhaus der britischen Streitkräfte am Hafen von Birgu eingerichtet. Seither wurden nach und nach Abteilungen für Historische Seefahrt, Unterwasserarchäologie, die Seefahrt unter den Ordensrittern, die britische Kriegsflotte auf Malta und traditionelle maltesische Boote eingerichtet.

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... dafür werden aber auch Kutter und Ausflugsboote in traditioneller Weise bemalt.

… dafür werden aber auch Kutter und Ausflugsboote in traditioneller Weise bemalt.

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Mit vielen Exponaten und Bildern veranschaulicht es die maltesische Marinegeschichte von gesunkenen Römerschiffen über die Kanonenbatterie einer englischen Fregatte bis zu Maschinenräumen von Dampfschiffen und Schwimmbaggern. Es werden maltesische Boote, Galeeren- und Schiffsmodelle, das Handwerkszeug der Schiffszimmerer u.A. gezeigt. Ein Unikat ist das Kapitänshandbuch „Portulano“ mit Details aller Häfen.

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Steinbruchmuseum

(Limestone Heritage, in Siggiewi)
Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruches in Siggiewi wird ausführlich und sehr anschaulich alles rund um den maltesischen Kalkstein ausgestellt.
Schon die glatte, vertikale, -zig Meter hohe Steinbruchwand stellt für sich allein genommen eine eindrucksvolle Sehenswürdigkeit dar. Die einzelnen Schichten von Meeressedimenten sind ebenso wie die Spuren der Steingewinnung gut zu erkennen. Mit Hilfe von Dioramen werden die verschiedenen Techniken vom Abbau im Steinbruch und unterschiedlichen Bearbeitungsmethoden bis zum Bau der charakteristischen maltesischen Gebäude veranschaulicht. Eine Sammlung von Werkzeugen und Maschinen verdeutlicht die Entwicklung vom Handwerk zu einer für Malta bedeutenden Industrie. Eine Fossiliensammlung mit Muscheln, Korallen, Haifischzähnen u.A. vervollständigt die Ausstellung.

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Windmühlenmuseum Ta‘Kola 

in Xaghra/Gozo

Der Wind weht auf Malta stetig und kräftig – mindestens seit der Ritterzeit wird diese Energie zum Mehlmalen ebenso genutzt wie zur Wasserförderung für die Bewässerung.
Außer Windmühlen waren auch Mühlen mit „Eselantrieb“, also Göpelwerke, weit verbreitet. Ein solches Göpelwerk ist im Folkloremuseum in Rabat/Gozo zu besichtigen.

 

In Malta sind folgende Windmühlen erhalten:

  • In der pittoresken Landschaft Gharghur am Ortsrand von Paceville wird eine Mühle als Wohnhaus genutzt
  • Am Ortsrand von Zurrieq in Richtung Hal Far steht die restaurierte Mühle Ta’Xarolla
  • Am Ortseingang von Xewkija/Gozo sind die Überreste einer Mühle aus der Zeit Großmeister Ramons Perellos y Roccaful (1697-1720) erhalten. Ihre acht Ecken markieren die acht Himmelsrichtungen.

 

In Xaghra auf Gozo befindet sich in der Ta’Kola-Mühle das einzige Windmühlenmuseum. Sie wurde 1725 unter Großmeister de Vilhena erbaut und bis in die 1980-er Jahre betrieben.

Der voll funktionstüchtige Mühlenmechanismus befindet sich im Obergeschoss. Im Mittelgeschoss sind die Wohnräume der Müllerfamilie mit Originalinventar zu besichtigen. Im Erdgeschoss sind die Werkstatt für Hilfs- und Reparaturarbeiten – wie Schreinerei, Schmiede und Steinmetzarbeiten – sowie Vorratsräume untergebracht.